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ÜBER DEN VEREIN

GESCHICHTE

Die Geschichte der Entstehung des Jägervereins und seine Vergangenheit soll hier mit Stillschweigen nicht übergangen werden...

Zuerst wurde im Jahre 1862 in Russland der Moskauer Jagdverein gegründet, der den Namen des russischen Zaren Alexander des II trug. Der zweite Verein war der Verein in der Stadt Kasan.

In dieser Zeit war es in der Ukraine für Grundherrn, Kaufleute und sonstige Aristokratie (die sich Freijäger genannt haben) ziemlich üblich, jegliches Gewilde gewinnsüchtig zu vernichten. Für echte Jäger war es damals fast unmöglich, etwas zur Erhaltung von Tieren und Vögel zu tun. Die Freijäger, die Mehrheit von denen kleine Industriellen waren und mit Lieferungen von getötetem Wild zum Markt der Stadt Kiew ihren Lebensunterhalt verdienten, haben die Umgebungen Kiews ruiniert und damit die lokalen intelligenten und vernünftigen Jäger dazu angeregt, über die Organisation eines Wildschutzvereines nachzudenken.

Der Gründer des Jagdzirkels war Hausbesitzer und Fabrikant, Kiewer Einwohner E.K. Kobez. Anfang 1886 haben sich die Mitglieder des Zirkels beim russischen Zaren um die Eröffnung in Kiew eines Jägervereins verwendet. Am 5. September 1886 wurde die Genehmigung zur Bildung der "Abteilung der Kiewer Reichsverein für die richtige Jagd" erteilt. So wurde 1886 zum ersten Mal in der Ukraine laut der Zarverordnung ein Jägerverein organisiert.
Am 1. April 1890 zählte der Verein 84 Mitglieder. Die größte Anzahl der Mitglieder - 418 Personen.

Nach der Revolution im Jahre 1917 wurde der Verein für weite Kreise der Bevölkerung zugänglich. Durch die entsprechenden Verordnungen wurden staatliche Naturschutzgebiete zur Erhaltung von seltenen und bedrohten Tier- und Vögelarten gegründet. Der Jägerverein hatte eine komplizierte Aufgabe: die Jagdfaune in der Ukraine nicht nur wiederherstellen, sonder auch weiterzuentwickeln. Für eine erfolgreichere Arbeit war die Erstellung eines Jägervereines notwendig.

Die Tätigkeit des Ukrainischen Jäger- und Fischervereins, der größten und populärsten öffentlichen Organisation, ist am 10. Juli 1921 in der Stadt Charkow angefangen. An diesem Tag initiierte das Volkkommissariat für Landwirtschaft der Ukraine den 1. Kongress des Zentralen Jagdausschusses, wo sich Jäger und Fischen in den allukrainischen Jäger- und Fischerverein zusammengeschlossen haben.

...Die Boten aus den acht früher getrennt handelnden regionalen Organisationen mit insgesamt 45 Tausend Mitgliedern sind in Charkow zusammengekommen. Dabei wurde aber einen Grund zur Vereinigung gebildet.

Beim Kongress waren anwesend: Verein für Gewehr- und Hundjagd aus Donezk, Verein für Gewehr- und Hundjagd der Stadt Jekaterinoslaw, Abteilung des Jägervereins des Gebiets Saporozhje, Regionaljägerverein der Stadt Krementschug, Regionalverein der Arbeitsjäger der Stadt Nikolajew, Regionaljägerverein der Stadt Odessa, Jäger- und Fischerverein des Gebiets Poltava, Verein für Gewehr- und Hundjagd der Stadt Charkow.

Anwesend waren auch die Vertreter der Gebiete Volyn, Kiew, Podolsk und Tschernigow - insgesamt 40 Delegierten.

Den Beschluss über Bildung des Allukrainischen Jäger- und Fischervereins (AUJFV) und seine Satzung wurden vom Kongress einstimmig verabschiedet. Es war ein wichtiges Ereignis im Leben von Jägern und Fischern der Ukraine.

Zum ersten Vorsitzenden des Zentralrates des Allukrainischen Jäger- und Fischervereins wurde vom Kongress Viktor Awerin, damals eine bekannte und aktive Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, ein Wissenschaftler und Journalist gewählt.

Bereits nach einem Jahr seit der Gründung des Vereins waren die ersten positiven Ergebnisse zu sehen; der Jäger- und Fischerverein der Stadt Jelisawetgrad begann, die Zeitschrift "Jagd und Fischerei" auszugeben.

Es war die erste periodisch erscheinende Druckschrift, die nicht nur im Gebiet sondern auch in anderen Regionen schnell sehr beliebt wurde und eine wichtige kulturelle und aufklärende Rolle spielte. œberall wurden Naturräume und Naturkunde-Museen organisiert, die Aktivisten des Vereins und Lehrer führten Lektionen und Gespräche über Naturschutz durch.

Im 2. Kongress des Allukrainischen Jäger- und Fischervereins am 19. März 1923 wurde der Entwurf des neuen Jagddekrets besprochen und die Satzung des Vereins vervollkommnet. Damals zählte der Verein über 80 Tausend Mitglieder. Die Infrastruktur des Vereins entwickelte sich auch rasant: im Auftrag des Volkskommissariats für Landwirtschaft wurden Naturschutzgebiete, beispielgebende Jagd- und Fischerwirtschaften, Farmen für Zucht von Wild, Fisch, Pelztiere und Jagdhunde gebildet, Schießbuden und Lehrgänge für Jagd und Fischerei geöffnet.

Im Jahre 19924 im 3. Kongress des Allukrainischen Jäger- und Fischervereins wurde zum Vorsitzenden des Vorstandes des Zentralrates Herr  Kirill Tichonowitsch Cholod gewählt. Mit dem Stand per 1. Oktober 1926 zählte der Verein über 100 Tausend Jäger und Fischer. Ein Jahr danach gehörte dem Verein bereits ca. 150 Tausend Mitglieder.




1928 zählte die Mitglieder des Vereins etwa 168 Tausend Naturfreunde, darunter Bauer - über 68%, Arbeiter - 14%, Beamten - 13%, Handwerker - 1,7% und sonstige Mitglieder - 2%.

Am Ende Zwanziger - Anfang Dreißiger Jahren waren die Struktur und Unterstellung im Verein mehrmals geändert wegen „nderungen der administrativ-territorialen Gliederung der Republik.

Das Wichtigste dabei war, dass der Verein der freiwilligen Anhänger der Jagdfauna funktionierte, wurde stärker in qualitativer und quantitativer Hinsicht und spielte eine wesentliche Rolle bei der Lösung von sozialen und wirtschaftlichen Fragen.

Im Jahre 1933 erlebte die Ukraine eine schreckliche Hungerwelle. Der Allukrainische Jäger- und Fischerverein war auch dadurch stark betroffen. In diesem tragischen Jahr wurden Wälder, Felder und Wiesen leer. Es gab praktisch kein Wild zu jagen.

Noch im Jahre 1931 wurde der Allukrainische Verein reorganisiert. Zuerst wurde er der Allunionsvereinigung angeschlossen und hieß offiziell "Ukrainischer genossenschaftlicher Rat der Jäger und Fischer".

Es sind zwei Jahre verlaufen. 1933 infolge der politischen Obskurität wurde der Verein aufgelöst. Die materiell-technische Basis der dem Verein gehörenden Wirtschaft mit dem Gesamtwert von sieben Millionen Rubel (ziemlich großes Geld derzeit) wurde an die Vereinigung "Sousmecha" übergeben, die auch nicht lang existierte. An Stelle der Sousmecha war Sagotshiwje entstanden. Die Aufgaben dieser Vereinigung bestanden in Beschaffung der Tierzuchtproduktion und Erfüllung des Planes um jeden Preis.

So hat es bis zum Grossen Vaterländischen Krieg gedauert. Es waren die schwersten und tragischsten Seiten der Geschichte des Allukrainischen Jäger- und Fischervereins.

Aber der unüberwindliche und ewige Hang zur Jagd blieb in Herzen von Tausenden Menschen. Sie wurde und wird über Generationen weitergeleitet: von Großvätern und Urgroßvätern.

Unwillkürlich erinnerten sich Menschen an die Grundlagen des vorigen Jäger- und Fischervereines, insbesondere an die Zwanziger, wann die Mitglieder dieser tatsächlich demokratischen Organisation es bestrebten, richtige Besitzer der Nutzflächen zu sein, sich um Ausbreitung der Naturschätze und ständige Erhaltung und Reproduktion der Wildfauna kümmerten.

Nach der Verabschiedung im Jahre 1946 der Verordnung der Ukrainischen Republik über die Organisation des Ukrainischen Freiwilligen Jäger- und Fischervereins begann die Wiederaufrichtung der einflussreichen öffentlichen Organisation, die ihren guten Ruf durch ihre edelmütige Arbeit im Bereich Naturschutz bestätigte, aber zum Opfer der stalinschen œberspritzungen gefallen war. In der Geschichte des Vereins war es eine grausame Prüfung durch das damalige politische System und die Zeit.

Auf diese Weise begann in der Geschichte des Ukrainischen Jäger- und Fischervereins die neue Nachkriegsentwicklungsphase und neue Zeitzählung.

Der Einberufung des 1. Nachkriegskongresses des Ukrainischen Jäger- und Fischervereins ging mühsame organisationelle Arbeit der Gruppe bestehend aus W.D. Griwa, K.K. Serow, W.D. Kalaschnikow, I.W. Kotwizkiy, W.W. Radtschuk, G.D. Sachnowskiy, A.T. Schwnyuk, A.N. Schipulinskiy.

Zum ersten Vorsitzenden des republikanischen Rates des Ukrainischen Jäger- und Fischervereines wurde der ehemalige Frontkämpfer und Offizier W.W. Radtschuk gewählt.

Der erste Kongress des Vereins, der in Kiew am 13. bis 14. Juni 1947 stattfand, hat die Satzung verabschiedet und Richtungen der Wiederaufrichtung des Vereins definiert.

Zum Zeitpunkt der Einberufung des Kongresses zählte der Verein 41 Tausend Mitglieder, seine materielle Basis bestand aus einigen Gewehrreparatur-Werkstätten, 21 Geschäfte für Verkauf von Jagd- und Fischereiartikeln sowie sonstigen Anlagen mit dem Gesamtwert von 12 Millionen damaliger Rubel.

Zur Zeit des zweiten Kongresses (Dezember 1951) stieg die Anzahl von Vereinmitgliedern fast um das Vierfache und betrug damit 153 Tausend Personen.

Zu diesem Zeitpunk wurde 65 Jagdwirtschaften mit Gesamtfläche von 784 Tausend Hektar organisiert.

In diesen Jagdwirtschaften wurden 14 Jagdhäuser gebaut, 248 Boote gekauft; 90% der Jagdwirtschaften hatten Kraftfahrzeuge.

Auf Basis der Jagdwirtschaften wurden einige Seewirtschaften gebildet, Anlageplätze eingerichtet. Die Mitglieder des Vereins haben 3825 Wölfe und 8,6 Millionen Marder vernichtet, für die Bereicherung der Jagdfauna der Republik wurden 268 Fasanen und 104 dahurische Rebhühner eingeführt.

Im Laufe von 4,5 Jahren haben die Mitglieder des Vereins Pelztiere für 8,8 Millionen Rubel der Staatswirtschaft abgegeben. Es wurden 17 Schießstände gebaut.

Das Handelsnetz des Vereins verbreitete sich bis 86 Geschäfte; es wurde die Zentralstelle "OchotPromSnab" gebildet. Die Bilanz des Vereins betrug 21 Millionen Rubel (Stand 01.01.1951).

Jahr für Jahr, zusammen mit dem Nachkriegs-Wiederaufbau der ukrainischen Volkswirtschaft und dem Wachstum des Wohlstandes der Bevölkerung auch der Verein wurde immer stärker.

Einen Beitrag dazu leisteten auch die demokratische organisatorische Struktur des Vereins und eine Reihe der Naturschutzverordnungen der Regierung der Ukrainischen Sowjetrepublik.

1958 fand der ordentliche 4. Kongress des Ukrainischen Jäger- und Fischervereins statt. A.T. Schewnuk wurde zum Vorsitzenden des Republikrates gewählt.

Dieser Kongress hat den 7-jährigen Entwicklungsplan der Jagd- und Fischereiwirtschaft des Vereins bestätigt, der sich erfolgreich verwirklicht wurde.

Der Schwerpunkt der Arbeit des Vereins in diesem Zeitraum bestand in Fixierung von Rechten auf Jagdflächen und individueller Behandlung der Jagdwirtschaften. Am 01.01.1996 wurde für den Ukrainischen Jäger- und Fischerverein 46,5 Millionen Hektar von Jagdflächen oder 85,9% aller Jagdflächen der Republik reserviert.

Die Gesamtjagdfläche der Jagdwirtschaften erreichte 9,5 Millionen Hektar; für die primären Jagdkollektive wurden 37 Millionen Hektar von Jagdflächen reserviert.

Am Ende der 7-Jahresperiode stieg die Zahl der Jagdwirtschaften von 200 bis 570. Es wurden 100 Jägerpunkte gebaut, 20000 Futterkasten und Futterplätze, 28000 Salzstellen, 800 Wasserstellen eingerichtet, ein Jägerdienst bestehend aus 593 fest angestellten Jägern und über 2000 freiwilligen gebildet.

In diesem Zeitraum hat man aktiver angefangen, in die Jagd- und Fischwirtschaft Elemente der wissenschaftlichen Betrachtungsweise bezüglich der Verwaltung und Organisation einzuführen. Man hat angefangen, die ersten Seminare zum Erfahrungsaustausch durchzuführen.

Das Hauptgewicht in der Arbeit wurde auf die Erstellung einer festen Futterbasis für Jagdtiere gelegt. Dadurch wurde der Jagdbestand des Vereins ständig erhöht.

Das wichtige Ereignis im Leben des Vereins wurde die Inbetriebnahme der Fabrik "Sokol" im Jahre 1965, die Jagd- und Fischereiartikel produzierte. Auf gesellschaftlicher Grundlage wurde eine Reihe von Musterjagdwirtschaften gebildet.

Die Jagdwirtschaft "Katerinka" des Nikolajewskiy Gebietsrates des Vereins zählte 1959 ca. 1500 Mongolikusfasanen, 13 Rehe, 200 Hasen, 50 Füchse.

Nachdem in der Wirtschaft ein richtiger Landsherr, Hauptjäger I.Y. Kozubinskiy erschien, begann sich die Wirtschaft vor den Augen verwandeln. Anfang 1966 hatte die Wirtschaft über drei Tausend Fasanen, mehr als 400 Rehe, 800 Hasen, 2 Elche, dabei wurde die Zahl von Füchsen um das Zweifache reduziert.

In der Jagdwirtschaft "Schandorowskaya Datscha" des Gebietrates Winniza wurde der Bestand von Hirschen von 100 bis 300 gestiegen.

Die Jagdwirtschaft "Pawlogradskoye" des Gebietsrates Dnepropetrowsk wurde 1960 gegründet. Zuerst gab es kaum Wildtiere da. 19961 hat man in die Wirtschaft 30 Wildschweine und 8 Hirsche eingeführt. Nach den entsprechenden biotechnischen Maßnahmen gab es 1966 in dieser Wirtschaft schon 180 Wildschweine, 15 Hirsche, bis 500 Hasen, es erschienen Rebhühner und Rehe. Es wurde hier auch ein Jagdpunkt mit 30 Betten gebaut.

Von 1961 bis 1965 hatten die ukrainischen Jäger die Möglichkeit, überall in der Republik nach den Lizenzen 2727 Rehe, 200 Hirsche, 110 Elche und 1876 Wildschweine zu schießen.

Seinerzeit waren diese Tierarten für Jagd verboten, weil in der Ukraine es nur einzelne Tiere gab.

Der Verein hat verschiedene Tierarten eingeführt und angesiedelt, Jagdtiere während Hochwasser gerettet sowie an Erstellung großer Kunststauseen an Dnepr teilgenommen.

Im Laufe der 7-Jahre-Periode wurde den Plan der Pelzbeschaffung überfüllt. Jäger haben die Territorien von Gebieten Krym, Saporoshje, Kirowograd, Cherson, Chmelnizk von Wölfen geräumt; insgesamt wurden 5300 "graue Räuber" geschossen. Die Zahl der diplomierten Jagdhunde ist von 294 auf 1300 gestiegen.

Die Anzahl von Fischwirtschaften ist von 41 (1959) auf 184 (1965) und Sportfischer-Punkte von 24 auf 55 gestiegen. In einigen Gebieten wurden neue Bootanlegeplätze gebaut, darunter ein sehr gut ausgestattete Anlegestelle im Gebiet Saporoshje für 1200 Boote.

Der republikanische Rat und die Gebietsräte des Ukrainischen Jäger- und Fischervereins haben eine große Aufmerksamkeit dem Kapitalbau geschenkt. Hauptbestände des Vereins sind während der 7-Jahre-Periode fast um das Fünffache von 700 Tausend Rubel auf 3300 Tausend Rubel gewachsen. 1959 besaß der Verein nur 36 eigene Gebäude der regionalen Räte. Bereits im Jahre 1966 hatte der Verein 9 Gebäude der Gebietsräte und 160 Gebäude der regionalen Räte, die mit eigenen Kräften und auf eigene Kosten gebaut wurden. Sehr fruchtbar und effektiv war die solche Arbeit in Gebieten Charkow, Saporoshje, Poltawa, Dnepropetrowsk. Die Kette von Geschäften des Vereins wurde erweitert: im Jahre 1967 hatte der Verein 177 Geschäfte. Gewinne des Vereins sind auch ständig angewachsen.

1965 betrug der Gewinn 2307 Tausend Rubel, 1966 - 2980 Tausend Rubel. Im System der Vereins wurde aktive organisatorische, agitatorische und Erziehungsarbeit durchgeführt.

Mit dem Stand per 01.01.1967 gab es im Ukrainischen Jäger- und Fischerverein 452816 Personen, die Mitglieder von 10309 primären Jagdorganisationen waren.

Die Zusammenfassung des 7. Kongresses des UJFV (stattgefunden 1966) bestätigte die Position des Vereins als einer der populärsten öffentlichen Massenorganisationen.

Eine positive Rolle in Erhörung des allgemeinen Tätigkeitsniveaus der Jagdorganisationen des Vereins spielte der damals aktiv durchgeführte sozialistische Wettbewerb, dessen Zweck bestand in Erfüllung und œberfüllung der Produktionspläne und Erbringung von Dienstleistungen für Jäger und Fischer. In diesen Jahren zu den führenden Gebietsorganisationen des UJFV gehörten: Dnepropetrowsk (Vorsitzender - K.W. Petrowskiy), Saporoshje (Vorsitzender - M.A. Chlynin), Charkow (Vorsitzender - G.B. Lopata), Poltawa (Vorsitzender - M.I. Schilo), Tscherkassy (Vorsitzender - K.P. Drosdow), Sumy (Vorsitzender - M.P. Iwanow), Winniza (Vorsitzender - G.I. Mentschinskiy), Chmelnizkiy (Vorsitzender - M.S. Gulajew).

Am 8. August 1969 hat der Ministerrat der USSR die "Verordnung über Jagd und Jagdwirtschaft der Ukrainischen SSR" verabschiedet, die eine Anspornung für die Entwicklung der Jagd als eines Volkswirtschaftszweigs war und die Entwicklung und Vervollkommnung des Ukrainischen Jäger- und Fischervereins förderte.

Die siebziger Jahre waren durch die aktive Einführung der Forderungen dieser derzeit äußerst progressiven Verordnung gekennzeichnet. Es wurde eine klare Differenzierung der Jagdflächen je nach der Eigentumsform eingeführt. Mit einem beschleunigten Tempo wurden Naturschutzgebiete gebildet, Tierfarmen, Wildzuchtstätten und Freigehegen mit einem weit verbreiteten Netz von biotechnischen Einrichtungen gebaut und Schutzpflanzen und Futterfelder angepflanzt.

Die Leitung der Jagdwirtschaft in der Ukraine, Kotrolle ihrer Durchführung und Verwendung von Jagdflächen, Organisation der Jägerei, Entwicklung des Jagdsports, Einhaltung der gültigen Ordnung der Beschaffung, Bearbeitung und Vertrieb der Jagdproduktion sowie Ausstellung von Jagdtickets und Erhebung der Staatsgebühren wurde vom Ministerium für Waldwirtschaft der USSR übernommen. Die Regeln und Periode der Jagd wurden vervollkommnet.

Der im Jahre 1971 stattgefundene 8. Kongress des Ukrainischen Jäger- und Fischervereins war durch die „nderung der Leitung (G.W. Jurko wurde zum Vorsitzenden des UJFV-Republikrates gewählt) und Vervollkommnung der organisatorischen Struktur des Vereins gekennzeichnet. Obwohl die erneute Satzung des Vereins der Satzung der damals regierenden Partei einigermaßen ähnlich war, aber sie hat einen ziemlich breiten Demokratismus und eine strenge Vollzugsdisziplin bei Erfüllung der gefassten Entscheidungen in allen Ebenen des Vereins vorgesehen. 1971 wurde das 6-stöckige Gebäude des republikanischen Hauses für Jäger und Fischer im Zentrum Kiews in eröffnet, in dem sich auch bis zum heutigen Tage das Hauptquartier des Vereins, das allukrainische Rat des UJFV befindet.

Die siebziger und achtziger Jahre waren besonders günstig für die Entwicklung und Tätigkeit sowie Verbesserung aller Tätigkeitsbereiche des Vereins. Mit den Jahren wurde eine reiche Arbeitserfahrung akkumuliert und eine Schule von Fachleuten und Leiter aller Ebenen gebildet.

Von 1973 bis 1984 wurde der Verein von O.W. Nikolajewskiy geleitet. Dieser erfahrene Biologe, sachkundige Organisator und Leiter hat das Allerbeste gemacht, um die Arbeit des Vereins zum wissenschaftlichen Niveau zu bringen. In der engen Partnerschaft mit Wissenschaftlern wurden in Jagdwirtschaften des Vereins verschiedene Neuentwicklungen und Empfehlungen im Bereich Verwaltung der Jagdwirtschaft implementiert.

In diesem Zeitraum wurde eine Reihe von jungen Fachleuten im Bereich Jagdkunde mit Fachhochschulbildung erzogen: N.S. Schuljar, E.P. Awdeenko, S.K. Shuk, N.M. Naumow, W.W. Rubez, N.A. Tomina, W.A. Schibenjuk, L.A. Gorobtschenko, W.A. Sas, N.M. Klimenko, M.N. Lushak, S.I. Prus, R.Y. Uglar, W.T. Shegelskiy, S.G. Solomin, A.S. Awdeew, S.W. Saklekta und andere.

Die beim Allukrainischen Rat des UJFV gegründeten Musterjagdwirtschaften "Werchnedubtschanskoje", "Dymerskoye" und "Fasan" wurden zu einer Schule der besten Erfahrungen und zur Stelle der theoretischen und praktischen Seminare für hauptamtlichen Mitarbeiter des Vereins.

Derzeitig spielten eine große und effektive Rolle in Ausbildung der mittleren Angestellten und des Jägerpersonals ständig funktionierende Fortbildungskurse bei der waldtechnischen Hochschule (Stadt Lwow) und Staatsuniversität (Stadt Saporoshje). Wie es sich später herausgestellt hat, wurde in diesen Jahren der "Goldenfonds" des UJFV gebildet: Fachleute und Leiter.

Seit 1984 bis 1994 wurde UJFV von M.P. Korsh, einem erfahrenen Wirtschaftsleiter, Enthusiast und Patriot des Vereins, geleitet, der einen wesentlichen Beitrag zur Festigung der Infrastruktur und des Wohlstandes des Vereins leistete. Praktisch alle Gebietsorganisationen wurden rentable dank der Einführung der wirtschaftlichen Rechnungsführung.

Zwecks der Verbesserung der Jäger- und Fischereiwirtschaft wurden am Ende der achzigen Jahre 26 Jagd- und Fischproduktionsvereinigungen bei Gebietsstadträten des UJFV und 513 Jagd- und Fischwirtschaften gebildet. Die Zahl der Mitglieder des Vereins erreichte 632 Tausend Personen, und die Gesamtfläche der zugewiesenen Jagdterritorien - 45,6 Millionen Hektar.

Der Ukrainische Jäger- und Fischerverein erreichte die Spitze seiner Popularität. Die Anzahl von Mitgliedern wurde eingeschränkt, weil es nicht empfohlen war, weniger als 100 Hektar Jagdflächen per Jäger zu planen.

œber die steigende Kapazität der Organisation zeugte auch die jährliche Erhöhung der Hauptarten von Jagdtieren, Erwirtschaftung der Jagdproduktion aus 1 Hektar Jagdflächen, Investitionen in Schutz und Reproduktion der Jagdfauna, Inanspruchnahme der Investitionen, Warenumsatz, Einkommen von allen Tätigkeitsarten, Erhöhung der Arbeitsleistung, etc.

Es war ein wichtiges Ergebnis der harten und schöpferischen Arbeit mehrerer Generationen der Mitarbeiter, Leiter und –ffentlichkeit. Es wurden feste Grundsteine für die weitere Entwicklung des Vereins gelegt.

Aber Anfang und insbesondere Mitte der neunziger Jahre fanden in dem Ukrainischen Jäger- und Fischerverein bedeutende „nderungen statt. Im August 1994 wurde zum Vorsitzenden des Vorstandes des UJFV W.E. Schpigalo gewählt.

Die sozialwirtschaftliche Situation in der Ukraine erforderte die neue Vorgehensweisen und Verhältnisse zu organisatorischen Grundlagen der öffentlichen Organisationen, einen flexibleren Ansatz der Zusammenarbeit mit staatlichen und insbesondere zuständigen Behörden im Bereich Verwaltung der Jagdwirtschaft.

Es erschien die Notwendigkeit für Entwicklung einer neuen Verordnung über Jagdwirtschaft und Regeln, die an die Jagd selbst anzuwenden sind. Solche Umstände erforderten die Konzentrierung der ganzen Achtung und Anstrengungen möglichst vieler Mitglieder der Organisation rund um die Arbeit des Vereins in Marktverhältnissen in einem jungen unabhängigen Staat, Erzielung der œbereinstimmung mit den entsprechenden Staatsbehörden.

Alles geschah umgekehrt. Die in der Satzung des Vereins eigenwillig vorgenommenen „nderungen haben die demokratischen Prinzipe des Vereins verletzt. Die eingeführten herrschsüchtigen Machthebel erzeugten Missbräuche. Der Fehler des damaligen Präsidiums des Obersten Rates des UJFV war die Aufhebung des ordentlichen 13. Kongresses UJFV im Jahre 1996.

Wegen des Mangels an Voraussicht, in der verantwortlichsten Periode seiner Geschichte funktionierte der Ukrainische Jäger- und Fischerverband fast 10 Jahre lang ohne Einberufung des obersten leitenden Organs, des Kongresses.

Als Folge reduzierte die Zahl der Vereinmitglieder bis 335 Tausend Personen (Stand 1. Januar 2001), das Gesamtterritorium der Jagdflächen des Vereins verringerte sich bis 37.3 Millionen Hektar, Dymerskoje und Wysschedubentschanskoye Jagdwirtschaften wurden liquidiert, eine Reihe der Struktureinheiten wurden aus dem Verein ausgeschieden.

Im Februar 2000 hat der Oberste Rat der Ukraine die rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Prinzipien der Tätigkeit von juristischen und physischen Personen im Bereich Jagdwirtschaft gesetzgebend bestimmt.

Die Ausdauer und die gesetzgebenden Initiativen des Volksdeputierten der Ukraine Herrn W.E. Schpigalo, der damals den Verein nebenamtlich leitete, haben die Verabschiedung des Gesetzes der Ukraine "œber Jagdwirtschaft und Jagd" beschleunigt.

Der im April 2000 in Kiew einberufene 13. Kongress des Ukrainischen Jäger- und Fischerverbandes lieferte eine tiefe Analyse der Situation, die sich im Verein herausgebildet hat.

Gemäß den Anforderungen der Zeit, Verabschiedung des Gesetzes der Ukraine "œber die Jagdwirtschaft und Jagd" wurden die wesentlichen „nderungen in der Satzung des Vereins vorgenommen und der Personalbestand des Präsidiums und des allukrainischen Rates des UJFV gewählt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins wurde zum Vorsitzenden des Vereins ein Biologe und Jagdkunde-Experte Nikolay Schular gewählt, der die ganze Zeit als Vorsitzender des Kiewer Gebietsrates des UJFV tätig war.

... Im Laufe seiner fast 80-jährigen Geschichte bestätigte der Ukrainische Jäger- und Fischerverein mit dem Tat seine Lebensfähigkeit und das Recht, in der ersten Reihe der Naturfreunde zu stehen.



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